Blutegeltherapie
Die Blutegeltherapie gehört zu den lokalen Blutentziehungsmaßnahmen. Vermutlich wurden bereits in der Steinzeit Menschen mit dieser Methode behandelt. Ihre Anwendung war fest im humoralpathologischen Weltbild verankert. Für Galen, der die europäische Medizin für über ein Jahrtausend prägte, waren die Blutegel ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapie.
Ihm Rahmen des humoralpathologischen Gedankengutes galt als typisches Anwendungsgebiet für die Blutegeltherapie die lokale Blutfülle. Manche Autoren schrieben aber den Blutegeln - im Gegensatz zu anderen lokalen Blutentziehungsverfahren - noch die besondere Eigenschaft zu, vor allem die schlechten Säfte aus dem Körper zu entziehen.
Bei der Blutegeltherapie werden lebende Blutegel gezielt auf bestimmte Hautbezirke aufgesetzt. Der Blutverlust im Rahmen der nachfolgenden Blutung ist nur ein kleiner Teil des therapeutischen Effekts. Die hauptsächliche Wirkung kommt durch das Sekret des Blutegels zustande, das er in den Körper des Patienten einspritzt.
Die Internationale Gesellschaft für Blutegeltherapie (IGBT) e.V. hat sich dem Erhalt dieses alten Naturheilverfahrens gewidmet. Für die Mitglieder und Fördermitglieder steht ein kostenloser Informationsservice zur Verfügung. Die IGBT e.V. stellt für Mitgliedern Printmedien, z.B. Flyer für das Wartezimmer, Aufklärungsbogen bereit. Des Weiteren erfolgt auf Wunsch ein Eintrag in unser Therapeutenverzeichnis.
Für Mitglieder beträgt der Beitrag 10,00 € pro Jahr, für Fördermitglieder nur 5,00 € pro Jahr. Weitere Informationen zur IGBT (Ziele, Antrag auf Mitgliedschaft) finden Sie hier...
Ausführliche Informationen zur Blutegeltherapie finden Sie hier auf unserer Homepage.
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